Der Norwegen Roadtrip mit einem Wohnmobil führte uns im Juni 2026 in eines der schönsten Länder der Erde.

Von Süddeutschland fuhren wir nach Dänemark, über die beiden Brücken nach Schweden. Von dort weiter Richtung Malmö, Göteborg, Norwegen, Lillehammer, in den Rondane Nationalpark und weiter hoch, um in einem großen Bogen zu der berühmten Storesundbrücke zu fahren und dann wieder südwärts über die Atlantikstrasse, Geirangerfjord, Eidfjord, Voringfossen, Odda, Stavanger, nach Südnorwegen zur Fähre nach Dänemark und wieder zurück nach Süddeutschland. So als grober Überblick über die Tour.

Auf weiten Teilen des Roadtrip war es einsam. Wir, der Hund, der Camper und eine wilde beeindruckende Natur, die uns immer wieder verweilen ließ. Die unglaublich gute Luft, lies uns täglich lang und tief schlafen. Außer Wasserfällen, dem Rauschen des Waldes oder Geräuschen von Tieren hörst du in der Nacht nichts. Dunkel wurde es nicht. Am Wochenende zum 21. Juni finden in Norwegen überall Mittsommernachtsfeste statt.
Die Temperaturen lagen immer zwischen 12 und 18 Grad. Immer wieder regnete es. Aber nie empfanden wir es als unangenehm.
Übernachtet haben wir meistens auf Campingplätzen. Es ging uns dabei um die Infrastruktur von Duschen, WC, Strom, Kochmöglichkeiten, Wäsche waschen.

Selbstverständlich kann man mit dem Camper auch ohne Campingplätze irgendwo stehen. Davon wird ja viel erzählt. Aber Norwegen hat dieses frei stehen dürfen an vielen Stellen untersagt. Dazu drängeln sich immer wieder zu viele Wohnmobile auf zu engen Plätzen. Nach vorne hast du Aussicht, hinten ist die Straße und 1 m neben dir steht links und rechts ein anderer herum. Wir empfanden es als unangenehm und bevorzugten daher reguläre Campingplätze. Im Juni hat man dort reichlich Platz, bei freier Wahl des Standortes. Und wirklich teuer sind die nicht. Meistens so 40,- bis 50.- € umgerechnet. Dafür in Lage und Ausstattung erster Klasse. Und der Hund ist inklusive.
Lebensmittel wie Reis und Nudeln, Instantkaffee, Tee, hatten wir dabei. Hundetrockenfutter auch. Und den täglichen Bedarf an Lebensmittel kauften wir in Supermärkten wie Kiwi und Extra. Die Preise liegen da vergleichbar ungefähr in Höhe von Lebensmittelmärkten die in D im oberen Preissegment liegen.
Auf dem Rückweg nach Südnorwegen fiel uns auf, dass die Wohnmobildichte mit jedem gefahrenem Kilometer zunahm. Gegen Ende hin fanden wir es als nahezu überfüllt.

Ein wenig Statistik:
- Gefahrene Kilometer in 23 Tagen von Haustür zu Haustür 5187 km
- Tanken 657.- €
- Essen 488,- €
- Campingplätze 739,- €
- E-Pass Maut und Fähren 192,- €
- Brückenmaut von Dänemark nach Schweden 48,18 plus 69,59 €
- Fähre von Norwegen nach Dänemark 259,- €
Hinzu kommt noch das Wohnmobil in Höhe von 2800,- €, und vielleicht 150,- für irgendwelches Zeugs wie Mitbringsel oder Kleidung.
Fazit: Gerne wieder

